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30.8.2009 von radar.one.
Er: “Brauchen Sie einen freien Abend?”
Sie: “Meinen Sie, einen freien Abend im unspektakulären Sinne?”
Er: “Eben.”
Invading And Beating by radar_one
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29.8.2009 von radar.one.
Er: “Kommen Sie runter, bitte!”
Sie: “Muss ich auf Play drücken?”
Er: “Ja.”
Drifting And Floating by radar_one
Geschrieben in Musik | Keine Kommentare »
29.8.2009 von stefanie k..
Zur Abwechslung mal wieder etwas angewandte Kunst: ein SplashScreen für demnächst veröffentlichte Software
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26.8.2009 von stefanie k..
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26.8.2009 von radar.one.


Geschrieben in Photographie | 1 Kommentar »
25.8.2009 von stefanie k..
Menschenverachtung vs Menschenwürde
Zufälligerweise bin ich gerade über eine Kritik eines Konsumenten zu M. Night Shyamalans LADY IN The WATER gestolpert, die im Prinzip zwar nicht erwähnenswert wäre, die aber durch die Offenbarung einer stereotypen Denkweise doch meine Aufmerksamkeit erregen konnte.
Es wird in dieser Kritik zuerst ausgeführt, dass der Film zwar Shyamalans persönliche Note trägt, jedoch an der Kinokasse und in Punkto Ernsthaftigkeit schwach ausfiel. Weiter wird erwähnt, dass statt eines erwarteten Schockers nur ein schön gezeichneter Film für ein Popcorn-Publikum präsentiert wurde und es ein Botschaftsfilm mit Weltverbesserungsthematik sei.
Auch wenn man den Film eventuell nicht gesehen haben sollte, müsste man feststellen, dass diese Sätze sehr unstimmig wirken. Ein gutes Abschneiden an der Kinokasse ist selten gleichzusetzen mit hoher Qualität, ganz im Gegenteil. Außerdem würde ich behaupten, dass der scheinbar erwartete Schocker viel eher als Popcorn-Kino zu bezeichnen wäre, als die sensible und ungewöhnliche Geschichte, die uns stattdessen geboten wurde. Anyway….
Was mich allerdings am meisten ärgerte, war die herablassende Einstufung des Filmes: Botschaftsfilm mit Weltverbesserungsthematik!
Das Wort “Weltverbesserer” lese und höre ich in letzter Zeit sehr oft - meist mit einem herablassenden Lächeln oder Unterton garniert und als Rechtfertigung dafür gedacht, dass man selbst nichts tut. Man präsentiert sich cool und abgeklärt, indem man engagierte Leute eben mit diesem Wort beschimpft. Beispiele aus meinem eigenen Erfahrungsschatz: “der Bono nervt echt langsam mit seinem Weltverbesserungsgetue (!)” oder “Hör auf mit Moral, der Mensch ist eben ein Raubtier” oder auch “wenn ich mich darum kümmern würde, müsste ich mich ja um jeden Scheiss kümmern, ich habe meine eigenen Probleme” (auch bei den letzten beiden Sätzen fällt im Kontext meist die Beschimpfung “Weltverbesserer”)
Es ist offensichtlich, dass diese Menschen eine ganz besondere Coolness und Gelassenheit demonstrieren, während sie abwertend über die Moral und das Engagement anderer sprechen. Sie wollen uns Glauben machen, es sei cool, sich nur um sich selbst zu kümmern; sich darauf auszuruhen, dass man - da ein einzelner ohnehin nicht die ganze Welt retten kann - besser gleich mal gar keine Anstrengungen unternimmt; für nichts die Verantwortung übernimmt (Ausrede: der Mensch ist eben ein Raubtier!), aber mit Unverständnis und Gejammer reagiert, wenn die Ungerechtigkeit dann doch mal einen selbst und nicht einen ganz Fremden trifft. ( In diesem Fall wird dann natürlich Mitgefühl und Hilfe eingefordert!) Wenn wir ständig eine Aura von Gleichgültigkeit, Egoismus, Hedonismus und Sadismus verbreiten, dürfen wir uns nicht darüber beschweren, dass die heranwachsende Generation keine Moral ausprägt. Wir beschweren uns darüber, dass Jugendliche scheinbar alles serviert bekommen wollen, für nichts Verantwortung übernehmen, nur konsumieren, beim Übertragen von Krankheiten immer originellere Ideen hervorbringen und den eigentlichen Reiz bei allem nur noch im Quälen und Herabsetzen anderer sehen.
Seltsame Sache: wir präsentieren ihnen eine solche Welt mit Werbung, Filmen, Statements in jeder Form und wundern uns, dass sie genau das gelernt haben? Natürlich funktionieren sie im Moment wunderbar als Konsumenten, solange Papa zahlt. Aber was kommt danach? Ohne bestimmte Fähigkeiten kann man eben nicht Dienstleister oder Produzent sein und damit irgendwann auch nicht mehr Konsument. Zumindest sollten wir uns schon mal darauf einstellen, nie in Rente gehen zu können, wobei das bei weitem nicht unser größtes Problem sein dürfte.
Und natürlich stimmt es, dass manche Eltern noch beherzt dagegen arbeiten - aber sie haben einen schweren Job, da sie ihre Umwelt gegen sich haben.
Dieses Ablehnen von Moral hat natürlich auch sehr viel mit Faulheit und Egoismus zu tun. Man ist einfach mal pauschal gegen alles und gegen jede Einschränkung, weil dies einfach bequemer und angenehmer erscheint. Klare Position zu beziehen bedeutet außerdem Angriffsfläche zu bieten. DAS WILL MAN SICH NUN ECHT NICHT GEBEN! Und man rechtfertigt sich nicht damit, dass man eben faul und unnütz ist, sondern damit, dass man ja so mega cool und relaxed ist. Diese “Weltverbesserer” hingegen setzen sich ganz unentspannt für Belange anderer ein, sorgen dafür, dass auch die Faulen bzw. die “Coolen” in einer friedlicheren, gleichberechtigteren und lebenswerteren Gesellschaft und Umwelt leben können und lassen sich dafür noch beschimpfen, diskreditieren und auslachen. Hätten wir zwei Welten zur Verfügung, würde ich vorschlagen, dass man diese Egofreaks in eine Welt stecken sollte und alle, die etwas beizutragen haben in die andere. Dann können die einen ungestört Neandertaler spielen, ohne dass ihre Freiheiten und ihr unmoralisches Treiben beschnitten werden (Totschlag, Raub, Korruption, Menschenhandel, Umweltzerstörung, Krieg, Sadismus usw. würde ihnen dann kein “Weltverbesserer” mehr mies machen und sie auch nicht dafür schützen) und die schlimmen Weltverbesserer, Frauenversteher, Querulanten, Ökoterroristen und wie sie so alle heißen , hätten dann endlich mal Zeit die Kultur zu genießen, die sie verteidigen.
Aber: wir leben eben alle in einer Welt und zwar ziemlich dicht aufeinander. Und wir werden immer mehr und Lebensraum, Luft, Wasser, Ressourcen immer knapper….
Ich möchte außerdem erwähnen, dass ich nicht in Frage stelle, dass auch die Neandertaler eine Sozialstruktur ausgeprägt hatten und daher vermutlich ein schlechter Vergleich sind.
Außerdem ganz interessant:
http://meedia.de/details/article/werberat–krise-frdert-schmuddelkampagnen_100022670.html
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23.8.2009 von radar.one.
It’s warm in here by radar_one
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20.8.2009 von radar.one.
ein kleines experiment:
muscles and bones [extended] from DOT-COM-ERROR on Vimeo.
Geschrieben in 3D, Video Art | 4 Kommentare »
16.8.2009 von radar.one.
indeed: I hope you’re not lonely without me.
Lyrics:
It’s a mystery to me
we have a greed
with which we have agreed
You think you have to want
more than you need
until you have it all you won’t be free
Society, you’re a crazy breed
I hope you’re not lonely without me
When you want more than you have
you think you need
and when you think more than you want
your thoughts begin to bleed
I think I need to find a bigger place
‘cos when you have more than you think
you need more space
Society, you’re a crazy breed
I hope you’re not lonely without me
Society, crazy and deep
I hope you’re not lonely without me
There’s those thinking more or less less is more
but if less is more how you’re keeping score?
Means for every point you make
your level drops
kinda like it’s starting from the top
you can’t do that…
Society, you’re a crazy breed
I hope you’re not lonely without me
Society, crazy and deep
I hope you’re not lonely without me
Society, have mercy on me
I hope you’re not angry if I disagree
Society, crazy and deep
I hope you’re not lonely without me.
Geschrieben in Musik | Keine Kommentare »
16.8.2009 von radar.one.
mein Held!
wenn man dem text folgen “kann” und ein bisschen davon darin in sich selber findet, dann ist man schonmal nicht wie ein großteil der gehirnamputierten und abgestumpften masse.
p.s. bringt mir bitte bei, ein komplettes ARSC*LO** zu sein, damit mich alle zu schätzen wissen!
Geschrieben in Musik, rant | Keine Kommentare »
16.8.2009 von stefanie k..
Es gibt viele Geschichten über skurrile Dinge, die nur Kinder wahrnehmen können. Solche Dinge wie geheime Türen, die sich als Zugang zu einer anderen Welt entpuppen oder alte Kleiderschränke, die in Wirklichkeit Portale zu anderen Dimensionen darstellen. Natürlich sind das alles nur nette Kindergeschichten, denen wir keinerlei Wahrheitsgehalt beimessen sollten und damit am besten gar keine Beachtung…………………………..oder?
Ich habe eine Erinnerung aus meiner Kindheit, die ich ewig lang von niemandem bestätigt bekommen habe. Niemand außer mir konnte sich erinnern, obwohl ich nicht alleine an diesem Ort war.
Ich habe die Erinnerung an ein Schuhgeschäft, in dem meine Mutter mit mir und meiner älteren Schwester einmal eingekauft hat. Dieses Schuhgeschäft hatte zwei Etagen, die durch eine breite gebogene Treppe verbunden waren. Am äußeren Rand dieser Treppe lief eine Rutschbahn entlang, an deren oberen Ende ein riesiger Fisch angebracht war. Dieser Fisch war so platziert, dass man durch sein offenes Maul hindurch rutschen musste, was mir als Kind genug Respekt einflößte, dass ich allen Ernstes erklärte, ich hätte keine Lust auf diesen Unsinn (war natürlich Blödsinn - ich hatte Schiss!!!;-)) Nach längerer Diskussion mit Schuhverkäuferin und der Mutter ergab ich mich meinem Schicksal. Wenn das nun eben alle wollten, musste ich wohl tun, was von mir verlangt wurde. Womit ich nun gar nicht rechnete, war, dass ich am anderen Ende des Fisches wieder lebendig in die gleiche Welt zurück ausgespuckt wurde, in der ich auch in den Fisch hineingerutscht war. Erstaunlich! (Von solchen Ängsten wissen Mütter irgendwie nie etwas. Waren sie denn nie Kinder? Wissen sie nicht, dass, wenn man durch etwas Verwunschenes hindurchgeht, die Realität auf der anderen Seite eine andere sein kann?) Als ich also feststellte, dass dieser Plastikfisch mich nicht fressen würde, fand ich die ganze Angelegenheit wirklich klasse - Schuhe kaufen machte also Spaß, auch wenn es mir ziemlich egal war, was die Mutter da für meine Füße Unpassendes aussuchte.
So! Das Seltsame an der Sache ist, dass weder meine Mutter noch meine dortmals anwesende ÄLTERE Schwester (die sich auch noch über mich lustig gemacht hatte), sich Jahre später an dieses Schuhgeschäft oder an die Rutschbahn mit dem Fisch erinnern konnten. Inzwischen habe ich allerdings Leute gefunden, die genau im gleichen Alter sind wie ich und die genau das gleiche erzählen. Sie erinnern sich an dieses Schuhgeschäft und den Fisch mit dem weit geöffneten Schlund, aber weder ihre Geschwister noch Eltern wissen irgendetwas davon. Und man wird uns wohl glauben, dass wir mit fünf oder sechs Jahren nicht alleine Schuhe kaufen gegangen sind.
Also, wie kann man das erklären? Nun, kleine Kinder leben in ihrer eigenen Welt, sie nehmen Dinge wahr, die soo keiner sieht. Und warum sollten wir dann nicht auch glauben, dass andere Kinder im alten Kleiderschrank auf Omas Dachboden einen geheimen Zugang zu etwas gefunden haben, das andere Spielregeln als unsere Realität hat? Und auch wenn wir nicht direkt dabei sein können, so gönne ich es mir wenigstens, voller Verzauberung einer solchen Geschichte zu lauschen und sie mitzuerleben ohne ein “Das ist jetzt aber unrealistisch” oder “Das ist doch gar nicht möglich”.
Ich meine dazu: na und? Wer unfähig ist, sich an den Fisch zu erinnern, der sollte eben die Finger von solchen Geschichten lassen!
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13.8.2009 von radar.one.
WER DIESEN FILM NICHT SEHEN WILL/WIRD HAT KEINEN ANSPRUCH AUF . . .
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12.8.2009 von stefanie k..
Biologen haben herausgefunden:
Enfernt man dem weiblichen Borstenwurm das Gehirn, dann wird es zum Männchen!
Ups…
http://www.logwave.com/n/images/upload/blog/4WQOGZ8YKK8CDYFZ-borstenwurm.jpg
oder
http://blog.stuttgarter-nachrichten.de/knitz_blog/2009/03/24/uber-borstenwurmer/
oder, oder, oder….
:-)
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9.8.2009 von radar.one.
coffee wars - final cut from DOT-COM-ERROR on Vimeo.
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7.8.2009 von stefanie k..
Kultur ist eine Funktion des Verzichtes. Das Zusammenleben funktioniert nur, wenn jeder von seiner Freiheit und seinem Egoismus Abstriche macht. Die Gesellschaft braucht Regeln, auch wenn es unheimlich “cool” ist, jedes Verbot abzulehnen. Nur durch Mäßigung niedriger Instinkte kann Kultur wachsen, kann Wohlstand für eine ganze Gesellschaft entstehen. Das Ausleben jedes niedrigen Instinktes ist das Gegenteil: Verfall und Rückschritt und in letzter Konsequenz die Ursache für Elend und Armut.
Vielleicht sollten sich das manche Menschen mal vor Augen führen, wenn sie so herablassend über Ideale und Regeln sprechen, während sie in vollen Zügen die Errungenschaften ihrer Vorfahren und Mitmenschen genießen.
Außerdem: eine Meisterschaft in einer Disziplin kann nur erreicht werden, wenn man hart dafür arbeitet. Durch rumhängen, einer Ist-mir-doch-egal-Einstellung, alles ablehnen, was nicht tierisch Spaß macht und unkontrollierter Konsumsucht kann man diese Stufe nicht erreichen, auch wenn man noch so jammert und noch so laut proklamiert, dass man doch genauso großartig ist, wie diejenigen, die sich kümmern und einsetzen.
Es gibt Menschen, die tragen etwas bei und es gibt diejenigen, die nur nehmen, zerstören und Leid verursachen. Wenn man Menschen in Klassen aufteilt und kategorisiert, um Hierarchien festzulegen, geht es immer nur um äußere Merkmale, wie Rasse, Religion, Geschlecht, sexuelle Ausrichtung usw.. Würde eine Kategorisierung nach persönlichem Einsatz nicht mehr Sinn machen? Dann könnte jeder seinen Platz selbst festlegen (natürlich immer unter Berücksichtigung der Möglichkeiten des Einzelnen) und es wäre Motivation gegeben, ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft zu sein. Es wäre zumindest weit weniger faschistisch, als das Ausruhen und Ausnutzen mancher Gesellschaftsmitglieder auf ihrem von Geburt an höheren Stand und Privilegien durch oben genannte”traditionelle” Merkmale.
Um diesen vielleicht etwas abstrakten Formulierungen noch eine Richtung zu geben: ich meine nicht, dass wir jetzt alle wie Amish-People leben und auf jeglichen Konsum und Spaß verzichten sollen. Nur kotzt es mich wirklich an, dass manche Menschen meinen, sie können sich alles nehmen, jeden beleidigen, Menschen herabsetzen und ausnutzen und ein Schlachtfeld überall hinterlassen, wo sie präsent waren. Hallo! - Es gibt noch andere Menschen auf dieser Welt, die nicht nur zu Eurem Vergnügen und Eurer Bequemlichkeit existieren!
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4.8.2009 von radar.one.
“Massenkompatibel ist nicht gleich zu setzen mit intelligent” [C.S.K. 04.08.09 - 20:36 Uhr - Wohnzimmer-Situation]
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4.8.2009 von stefanie k..
Im Sudan droht zu Zeit einer Frau eine Strafe von 40 Peitschenhiebe, weil sie Hosen trug. Eigentlich im Sudan keine ungewöhnliche Sache, nur handelt es sich hierbei um eine Journalistin und Angestellten der Vereinten Nationen. Aus diesem Grund schaut die Öffentlichkeit gerade zu.
Bemerkenswert ist, dass die Journalistin auf ihre Immunität verzichten möchte und in Kauf nimmt, diese Peitschenhiebe einzustecken, weil sie gegen diese Missstände vorgehen möchte. Wenn man bedenkt, wie unpopulär es hierzulande geworden ist, Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern überhaupt nur anzusprechen, sieht man diesen Einsatz mit besonderem Respekt.
Das Tragen von Hosen ist scheinbar ein Privileg. Auch hierzulande wird einem oft erklärt, was männlich und weiblich ist. Gewöhnlich wird sehr abfällig von Frauen gesprochen, die sich “scheinbar” wie Männer verhalten. Dieses Männerverhalten ist z.B.: keine Notwendigkeit darin zu sehen, sich zu schminken; Hosen,bequeme Kleidung und bequeme Schuhe zu tragen und auch direkt seine Meinung zu vertreten. In einer Frauengruppe in einem Businessforum wurde mir erst kürzlich erklärt, dass es doch viel schöner sei, im Hintergrund an den Fäden zu ziehen, als sich direkt wie ein Mann zu verhalten. Sind aber dann angepisst, wenn man ihnen nahelegt, doch zugunsten ihrer “Weiblichkeit” ihr Wahlrecht abzugeben. Wunderbar wie man Frauen einreden kann, dass das Verlangen nach Gleichberechtigung ihrer Natur entgegensteht. Mit anderen unterdrückten Menschengruppen gelang und gelingt das nicht so gut.
Was mich wundert ist, dass Frauen z.B. glauben, sich zu schminken wäre weiblich. Bis ins 18. Jahrhundert haben sich Männer genauso stark geschminkt wie Frauen. Sie trugen Rüschchen, Schleifchen und Schluppen. Ganz plötzlich aber ist das jetzt nur noch unser Ding und es wird geradezu von uns verlangt. Es mag ja sein, dass die Männer im 19. und 20. Jahrhundert manches Angenehme für sich vereinnahmt haben, aber wie doof kann man als Frau sein, das im 21. Jahrhundert auch noch zu unterstützen? Ich bezweifle, dass irgendjemand es für sich selbst tut, wenn er hohe Stelzen trägt, sich zuschminkt bis zur Unkenntlichkeit und Verlust der Einmaligkeit und Identität oder absurde Reizwäsche trägt. Nein, das ist schlichte Anbiederung und Unterwerfung, um es mal auf den Punkt zu bringen. Natürlich wird das von Männern gerne gesehen. Ich fände es auch prima, wenn jeder Mann pauschal vor mir am Boden kriechen würde (dies war sarkastisch gemeint, falls es irgendjemand nicht verstanden hat!)
Warum müssen so viele Frauen in ihrer Barbiewelt so blind sein, dass sie nicht sehen, dass auf dieser Welt Rechte hart erkämpft werden müssen. Wenn man nachläßt, werden einem die von anderen erkämpften Privilegien wieder genommen. Und ja, es ist verdammt unbequem und man macht sich nicht beliebt. Aber Freiheit hatte schon immer ihren Preis.
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2.8.2009 von radar.one.
hier nun die Vorabversion meiner Interpretation von “Techno Fossil”.
Inspiriert durch die Geräusche, die ein Handy auf den Gitarrensaiten produziert:
Cell from Charles S. Kuzmanovic on Vimeo.
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1.8.2009 von radar.one.
nichts für schwache gemüter - dieser mini-clip enthält “graphic scenes” [das ist doch IMMER ein magnet!]
R5M.ORG TEASER from Charles S. Kuzmanovic on Vimeo.
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1.8.2009 von stefanie k..
Bei meinem heutigen Abendspaziergang habe ich ausnahmsweise mal meinen Fotoapparat mitgenommen, um diese verzauberte Gegend einmal festzuhalten. Der Steg ist schon recht morsch und ich frage mich jedes Mal wieder, ob er mich tragen wird. Und in der alten Hütte, oben auf dem Hügel, wohnt eine alte verrückte Frau, wobei ich mir nicht sicher bin, ob sie da wirklich noch wohnt oder ob es nur ihr ruheloser Geist ist, der die Hütte heimsucht. Jedenfalls schleichen ihre Katzen immer noch um das Haus herum und schauen einem feindselig nach, wenn man vorübergeht. Im Wald dahinter hausen seltsame Wesen, wobei ich noch keines von ihnen gesehen habe. Man kann sie jedoch hören, wenn man für einen Moment innehält und konzentriert lauscht. Und wenn es ganz still ist, bedeutet dies, dass sie ebenfalls lauschen.
Das Schöne an meinem Weg ist, dass ich dort niemals Menschen begegne, als ob außer mir diesen Ort niemand kennen würde. Es ist, also ob dieser Ort nur für mich alleine existieren würde.
Es gibt noch ein paar weitere seltsame Fleckchen Erde auf meinen Spaziergängen, die bemerkenswert sind. Vielleicht nehme ich auch ein weiteres Mal meinen Foto wieder mit - mal sehen…
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