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28.3.2009 von stefanie k..
Ich kann mir selbst kaum erklären, wie es passieren konnte, aber ich hatte wohl in den letzten Tagen einen Anflug von guter Laune *huch* und habe mich mal wieder zu verträumteren Arbeiten hinreißen lassen.Es möge mir freundlichst verziehen werden, mich dieser etwas naiv bis kitschig anmutenden Ästhetik hingegeben zu haben, da ich selbst kaum weiß, was mich getrieben hat. Passend hierzu der Titel (engl.)„Skald“, von dessen Bedeutung ich gerade mal eine Ahnung habe, den ich jedoch trotzdem durch kein „geringeres“ Wort ersetzen wollte.
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26.3.2009 von stefanie k..
Je außergewöhnlicher Muster sind, desto geringer wird ihr Akzeptanzgrad sein. Er sinkt sozusagen parallel mit der Abweichung vom üblichen Schema.
Die Menschen suchen mehrheitlich eher nach konfliktfreien Vorbildern als nach solchen, die Auseinandersetzungen provozieren. Extreme Positionen lassen sich nur selten durchsetzen.
Identifikationen mit extremen Gegensätzen zur herrschenden Kultur finden nur sehr vereinzelt statt, sie bleiben exklusiv. Massenakzeptanz braucht angepasste, bekannte und proklamierte Schemata.
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22.3.2009 von radar.one.
seit heute steht auf www.r5m.org ein neuer bereich zur verfügung: in der sektion “portfolio” gibt es jetzt auch SOUND DESIGN. vorläufig ist dort ein flash-player mit 9 songs (in voller länge) zu finden. geplant ist das integrieren mehrerer player mit sound-beispielen aus den bereichen: pop, chillout/lounge, ambient, experimental und drone.die komplette überarbeitung wird ein paar tage dauern, ich werde wieder mehr “posten”, wenn’s soweit ist!stay tuned!
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14.3.2009 von stefanie k..
Kennst Du das Gefühl, eine Lebenslüge aufgedeckt zu haben - entdeckt zu haben, dass etwas, das dir bisher wertvoll und wichtig erschien, einen weit geringeren Wert hat, als bisher angenommen?
Es ist ein Gefühl, als ob der Gegenstand deiner bisherigen Wertschätzung, der so bedeutungsvoll im warmen und schummrigen Licht in allen Nuancen changiert hatte, plötzlich und grausam von einem räudigen Köter hinaus ans Tageslicht gezerrt wird. Und du erkennst, dass dein wunderbares und geschätztes Objekt nur Müll ist. Was dir so gut und schön erschien ist in Wahrheit ein trivialer nutzloser Gegenstand ohne Bedeutung. Mehr noch: du begreifst das Ausmaß der Hässlichkeit, sein widerliches und abstoßendes Antlitz. Was du zuvor als rein und schön fehlinterpretiertest, ist in Wirklichkeit nur das Aufblühen von stinkendem Leben, das gewöhnlich für den Prozess der Zersetzung und Verwesung verantwortlich ist.
Und die ganze Tristesse der Realität stürzt auf dich ein, ohne die halbwegs angenehme Betäubung des Verklärten und der Verschiebung der Wahrnehmung, die Begeisterung auszulösen vermag. Man steht also hier, im faden Tageslicht und fühlt nichts, außer der Bedeutungslosigkeit des Seins und der Verlogenheit der Welt, an der man so bereitwillig teilgenommen hatte.
Man könnte nun also diesen Gegenstand nehmen und zurück in den Schein des heuchelnden Lichtes tragen und erneut im Traum versinken. Aber wäre es noch dasselbe, nachdem man von dem Trug weiß? Erkanntes zu vergessen, wäre so schön. Es ist eine Folter, nicht in der Lage zu sein, einmal Wahrgenommenes wieder aus dem Gedächtnis streichen zu können.
Und verachtenswert ist der klägliche Versuch, die alten Verhältnisse wieder herzustellen. Verachtenswert ist es, die Wahrheit zu kennen und die eingebildete Schönheit des Objektes weiter anzubeten.
Verachte mich, ich habe den Müll schon oft zurückgetragen.
Zu oft.
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12.3.2009 von stefanie k..
Ich möchte hier an dieser Stelle ein wenig Zeit unserer werten Blogleser in Anspruch nehmen, um eine meiner bedauerlichen Unzulänglichkeiten anzusprechen und um freundliche Nachsicht zu bitten, eine Unzulänglichkeit, die möglicherweise schon unangenehm aufgefallen ist, nämlich die Tatsache, dass ich nicht männlichen Geschlechtes bin. Es ist mir schon längere Zeit ein Bedürfnis darauf hinzuweisen, dass ich diesen Makel weder selbst verschuldet noch irgendwie beeinflußt habe. Tatsache ist, dass ich mit dieser Behinderung auf die Welt kam, welche unsere Gesellschaft (andere Gesellschaften teilweise noch viel mehr) zum Anlass nimmt, mich schlechter zu stellen oder um es politisch korrekter auszudrücken, mich meinen „besonderen Bedürfnissen“ nach (offensichtlich doch sehr absurde Bedürfnisse!) zu behandeln.
Bedanken möchte ich mich für all die Unterstützung, die man mir aufgrund dieser physischen Andersartigkeit automatisch und selbtverständich so großzügig zuteil werden lässt, außerdem dafür, dass mir von klein auf unerbittlich eingetrichtert wurde, was denn nun meine „anderen“ Bedürfnisse sein sollen; dass ich entgegen den Eigenschaften des männlichen Geschlechtes scheinbar friedfertiger, passiver und mental weniger belastbar bin, dass meine Ziele eher familiärer als beruflicher Natur sind, dass ich wohl furchtbar gerne anderen den Haushalt mache und auf Selbstverwirklichung gerne verzichte; dass bei einer Party meine Prioritäten in einer möglichst dekorativen Erscheinung meiner Selbst liegen, um eindeutig meinen Körper in Vordergrund zu drängen und meine entblößte Physiognomie den anzüglichen und verachtenden Blicken jedes beliebigen Idioten auszusetzen, anstatt bei interessanten Diskussionen teilzunemen oder etwa selbst Spaß zu haben (nein, meine Vorstellung von Spaß ist tatsächlich nicht, mich in ein zu knappes Kleid zu zwängen, Stöckel an die Füße zu knoten und mich zu schminken und zu stylen, um möglichst niemanden mit der unangenehmen Tatsache zu konfrontieren, dass hinter der austauschbaren und erkauften Fassade ein Mensch steckt. Der Höhepunkt meines Abends ist auch nicht der betrunkene alternde Dauer-Single, der mir lüstern in den Hintern kneift oder mit anzüglichen Bemerkungen meinem inneren Selbst zu nahe tritt.)
Um mich in meiner Entwicklung zu unterstützen hatte man mich bereits im Kindergarten aus der Bauklötzchenecke gezerrt und zu den Puppen gesperrt, man hat hartnäckig versucht mir meine geliebten Spielzeugautos zu entreißen und gegen Puppen (ja schon wieder Puppen!) zu ersetzen. Um mich vor mir selbst zu schützen wurde mir auch von vornherein jeglicher Zugang zu Sportarten, die doch eher was für Jungs sind, zu Technik und eben all den „guten Sachen“ verwehrt mit Worten wie: „das ist nichts für Dich“, „das kannst Du nicht“, „spiele doch lieber mit den Puppen“.
Auch bezüglich Literatur habe ich viel Unterstützung erfahren. Mädchenbücher wie Trixie irgendwas und Hanni und irgendwas haben mich lange Zeit davon überzeugen können, dass Lesen reine Zeitverschwendung ist. Unglücklicherweise ist mir mit ca. elf Jahren dann doch mal ein Edgar Allan Poe und Stephen King in die Hände gefallen und hat viele Bemühungen mit einem Schlag zunichte gemacht. Dies hatte leider weitere Folgen in späteren Jahren wie Literatur von Wilde, Balzac, Bronte, Dickens, Moliere, Austen, Nietzsche usw…..nicht unbedingt in dieser Reihenfolge, aber darauf kommt es jetzt nicht an.
Nun, mein Absturz war ab dann ja wohl vorprogrammiert. Zu lange auf die Schule gegangen, dafür zu wenig auf Veranstaltungen wie Familienfeiern u. ä. herumgehangen, auf denen noch die „richtigen“ Werte vermittelt werden; zu viele eigene Gedanken gemacht anstatt einfach die Gedanken anderer zu benutzen. Ich trage heute die falsche Kleidung, kein Make-up, spreche vermutlich in der falschen Tonlage und schäme mich für nichts, was ich nicht selbst verschuldet habe.
Bemerkenswert ist noch, dass man irgendwie auf jedem dämlichen Formular-Anmeldungs-Irgendwas-Zeug sein Geschlecht angeben muß, unabhängig davon, um was es geht und ob dies denn eigentlich relevant wäre. Wo also so mancher mächtig stolz „männlich“ ankreuzt, bin ich gezwungen leise und verschämt„dämliche Tussi, Deko (oder falls nicht schön genug: „Ausschuss“), Mensch zweiter Klasse“….äh…“weiblich“ anzukreuzen.
Was meint Ihr? Dies soll keine Wertung sein? Wenn nicht zur Kategorisierung - für was soll es denn sonst sein? (Ausgenommen bei Partnervermittlungen, da verhindert es vermutlich so manches überflüssige Date!) Und für was kategorisiere ich? Natürlich zur Festlegung von Rangordnung und Wert. Ansonsten müsste man die scheinbare Andersartigkeit ja nicht so herausstreichen und verlangen.
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11.3.2009 von radar.one.
Etwas zum nachdenken und inspirieren lassen (?):
Auszüge aus einem Postwechsel:
Bewerbung in Canada. (Haben ja über ausländer und immigranten gesprochen)
“Ein Foto gehört entgegen aller deutschen Gepflogenheiten nicht in die kanadische Bewerbungsmappe.Gleiches gilt für persönliche Angaben: Familienstand, Religionszugehörigkeit, Kinderzahl und sogar das Geburtsdatum lässt man ebenfalls unerwähnt.
Der Grund: Gesetze gegen Diskriminierung.
“Jetzt mein version für kanadier, die sich in Deutschland bewerben wollen:
Ein Foto gehört unbedingt, nach allen Regel der deutschen Kunst, in die arische Bewerbungsmappe. Gleiches gilt für persönliche Angaben, damit wir sie schon “right from the start” aus der Liste kicken können.
Angaben zum Familienstand sind wichtig. Zuviele Kinder heisst asozial. Und wohlmöglich sind sie ja auch mit einer person gleichen geschlechts verheiratet.
- Das dulden wir in unserer Korrektheit schon mal garnicht.
Religionszugehörigkeit stellt im allgemeinen kein Problem dar, solange Sie kein Moslem sind.
Und das Geburtsdatum ist besonders hervorzuheben, denn altes eisen wollen wir nicht.
Die sind dem deutschen R***h nicht zweckdienlich.
Subjekte mittleren Alters sind auch nicht erwünscht. Sie hatten ausreichend Zeit sich als anständige und fleissige Menschen einzugliedern.
PS: Und bitte! Falls sie ein Nig** sind, dann lassen sie es gleich bleiben, und verschwenden sie nicht unsere Zeit.
Ansonsten ist jeder Willkommen, solange er zumindest fliessend Alt-Deutsch spricht, und mindestens in 20.Generation seine Deutsche Staatsbürgerschaft vorweisen kann.
Und nochmals - alle andere dürfen nur unsere Toiletten putzen.
S**g H**l,Dr. Erich Gruber. (Vorsitzender der Bewerbungs-Kommission, Berlin-Spandau, 10348 Berlin, 1945 (Gesetz zum Bewerbungsverlauf. Neuauflage 2004)
Tja … wie du siehst, von land zu land sind die Dinge verschieden.
so kann’s geh’n wehrter kam***d.
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10.3.2009 von radar.one.
dies ist eine grobe sammlung einiger musik-stücke, die in den letzten monaten entstanden sind. achtung: ehrlich!
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9.3.2009 von radar.one.
yeah baby!!!
hier ist u.a. auch auf den text zu achten:
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3.3.2009 von radar.one.
Break the will
to survive.
How many times?
Break the will
To survive.
How many times?
I had it all here.
In my world.
You seem to be so…
You seem to be so…
You seem to be so…
The rays are piercing my eyes.
The rays are piercing my eyes.
We’re on our knees.
Head down low.
We’ve been here.
A couple of times.
We know this place.
We know your face.
We know this place.
We know your face.
Not much left these days.
The echo is somewhere. Lost.
Keep shouting out loud.
Keep yelling at the moon.
Keep speaking softly.
Keep breaking softly.
The echoes are somewhere. Lost.
The echoes are somewhere. Lost.
Keep shouting at your demons.
Keep yelling at your demons.
Keep speaking to your demons.
Keep breaking them softly.
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3.3.2009 von Frau K..
Da stand sie, die Seele in Menschengestalt. Als der Himmel grau war, der Regen schüchtern und die Luft so weich. Da rann sie, die Zeit durch die Ewigkeit - als das Lied in das Herz sich sang, als die Sehnsucht ihren süßen Gesang in die Welt hinaus schrie. Da sie so da und fest stand und an sich hatte, was menschlich war, da sie Emotion sowohl wie auch Ratio kannte, sich beiderlei zu bedienen wusste und aber doch auch und vor allem sie selbst war, erkannte sie, wie der Strom sie alle dahinriss. In manchen erkannte sie das Geteilte, das Unstete; in manch anderen die eigene Einheit, die alles ist. Die Wahrheit scheint nur paradox. Und da Worte nicht sagen können wie ein Etwas bedeutet, sollte man verlernen zu reden, damit man sprechen kann! Sollte das Denken sich mischen mit Fühlen und jegliche Sprache nur in Bildern, in Melodien und im Treiben verfasst sein. Sollten die Tränen nur Tränen sein, ein Lächeln nur ein Lächeln, sollte alles Erlebte erlebt werden in seiner bloßen flüchtigen Präsenz, in seinem Augenblick, der keiner ist.
Da stand sie, die Seele in Menschengestalt. Erduldete gebührend das Leben. Das eine der vielen im Strom der Ewigkeit. Gebannt im Unfassbaren.
Schrie das Kind von der Seite, bellte der Hund, strahlte plötzlich die Sonne am anderen Ende des Himmels, duftete das, was man Reis nennt nach dem, was man Jasmin nennt. Blickten die Augen von Blau zu Blau.
Zeigte das Leben geduldig die Schau - seiner selbst.
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2.3.2009 von stefanie k..
Hier mal ein Beitrag in eigener Sache! Ups, ich glaube, meine Beiträge sind alle in eigener Sache (?) Egal, darum geht‘s jetzt nicht.
Ich kann dieses herablassend, scheinbar belustigte Getue nach dem Motto: „ach, sowas habe ich früher auch gemacht, aber man wird ja älter“ und „die Zeiten sind für mich vorbei, ich bin jetzt vernünftig“ nicht mehr hören. Alle Gedanken und Ansätze, die man mal gut fand, sollen aufgrund vergehender Jahre falsch sein? Das dortmals so verachtete Dasein der eigenen Eltern bzw. ihrer Generation ist jetzt Formvorgabe für das eigene? Waren das denn alles nur Trenderscheinungen, denen man in jüngeren Jahren nur aus modischem Chic folgte und nichts davon war echt? Haben wir nicht das Recht, eigene falsche Lebensmodelle zu prägen?
Nein, so trivial kann es nicht sein, oder? Liegt wohl eher daran, dass Ideale beim Älterwerden materiellen Ansprüchen weichen, dem Reihenhaus, der Designer-Einbauküche, dem Ausflug nach Disney World. Nachzulesen in Hausfrauenzeitschriften, Manager-Magazinen und sonstigen Wegweisern, die unsere Sklaverei fordern.
Nun, jeder nach seiner Façon, aber behauptet hinterher nicht, Euch hätte niemand was gesagt!
Ach, da fällt mir spontan noch ein anderer “Lieblingsspruch” ein, nämlich: “damit fange ich jetzt nicht mehr an - dafür bin ich zu alt”.
Zu spät ist es definitiv dann, wenn man tot ist, andere Ausreden gelten nicht! Oder will man jetzt den Rest seines Lebens eben auf dieses Ereignis warten? Auch hier kann ich nur sagen: jeder nach seiner…..
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1.3.2009 von stefanie k..
Es ist erstaunlich, wie leidenschaftlich manche Menschen für “ihre Rechte” und “ihre Meinung” kämpfen und dabei gar nicht merken, dass sie genau das zu perfekten Sklaven macht.
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